Gründung Am 27. Februar 1900 wurde der FC Bayern gegründet. 18 Namen umfasste die Gründungsurkunde. Es waren die ersten Spieler - etliche folgten ihnen. Den Vorsitz führte Franz John, der auch der erste Vorsitzende in der Geschichte der Bayern werden sollte. Als Vereinsfarben wählte man Blau-Weiß.

Die ersten Jahre Als erster Trainingsplatz diente der stadteigene, heute noch existierende Schyrenplatz. Das erste Spiel einer langen und traditionsreichen Derbygeschichte zwischen dem FC Bayern und den „Sechzigern“ fand im Jahr 1902 statt. Der FC Bayern gewann das Spiel mit 3:0. Um den Spielbetrieb auszuweiten, beschloss der Verein 1906 den Übertritt zum Münchner Sport-Club, behielt aber eine gewisse Eigenständigkeit bei, was sich in der Bezeichnung „F.A. Bayern im Münchner SC“ (F.A. = Fußballabteilung) ausdrückte. Infolge dessen trat Bayern nun in weißen Hemden und roten Hosen an, diese Farben lösten damit das Blau-Weiß aus der Gründungszeit ab, die Bezeichnung Die Roten war geboren. Auf lokaler Ebene entwickelten sich die „Bayern“ zur unangefochtenen Nummer Eins im Fußball, im Wettbewerb auf süddeutscher Ebene waren sie hingegen weniger erfolgreich. 1907 zogen die Bayern an die Leopoldstraße um. Eingeweiht wurde damit auch die erste Tribüne auf einem Fußballplatz in München. 1910 konnten sie das erste Mal an der Endrunde zur Süddeutschen Meisterschaft teilnehmen. Am Ende belegte der FCB den 2. Platz. Im selben Jahr stellten die Bayern mit Max Gablonsky ihren ersten Nationalspieler.

Nach dem 1. Weltkrieg Während des Ersten Weltkrieges kam der Sport zeitweise zum Erliegen und im Verein und dessen Umfeld gab es ein ständiges Auf und Ab. Erst von der Spielzeit 1919/20 an war in Süddeutschland wieder ein regelmäßiger Ligabetrieb gewährleistet. 1926 gewann man zum ersten Mal die Süddeutsche Meisterschaft. Nach 3 Anläufen um die deutsche Meisterschaft klappte es dann endlich 1932 und man krönte sich mit der Victoria, dem damaligen Meisterschafts-Pokal.

Diktatur und 2. Weltkrieg Nach der NS-Übernahme der Regierungsgewalt unter der Führung Adolf Hitlers musste Präsident Kurt Landauer auf Grund seiner jüdischen Abstammung auf politischen Druck hin im selben Jahr zurücktreten. Trainer Dombi, ebenfalls jüdischer Abstammung, wechselte kurz darauf in die Schweiz. Der FC Bayern war, im Gegensatz zum Stadtrivalen 1860 München, bei den neuen Machthabern wegen Landauer und Dombi als „Judenclub“ verpönt. Erst Anfang 1943 konnte mit Josef Sauter ein NSDAP-Mitglied als Präsident im Verein eingesetzt werden. Die Talfahrt der Bayern begann da viele Mitglieder den Verein nun verließen und so stand man im Jahre 1939 kurz vor dem ersten Abstieg, konnte die Klasse jedoch gerade noch halten.

Der Wiederaufbau Nach dieser Periode der Not und Katastrophen brauchte auch der deutsche Fußball eine gewisse Anlaufzeit. Es dauerte neun Jahre, bis endlich wieder große Begeisterung ausbrach - als die deutsche Nationalmanschaft triumphal zurückkehrte vom Unternehmen Weltmeisterschaft aus der Schweiz. 1957 gewannen die Roten zum ersten Mal den DFB-Pokal - danach folgte aber eine kleine Durststrecke: Die Bayern, mussten 1963 die Enttäuschung hinnehmen, nicht in der neugegründeten Bundesliga mitspielen zu dürfen.

Es dauerte aber nur zwei Jahre, ehe der FC Bayern ins sogenannte Oberhaus des Fußballs stürmte. Eine bemerkenswerte Entwicklung des FC Bayern begann: Weil man zum ersten Mal auf den Namen Franz Beckenbauer stößt. Hinter ihm stand ein gewisser Sepp Maier im Tor, vor ihm schob zuverlässig ein stämmiger junger Mann namens Gerd Müller die Kugel in selbiges auf der Gegenseite. Diese Achse war es, die dem FC Bayern erst zu Weltruhm verhalf. Erfolgreicher Aufgalopp im ersten Bundesligajahr 1965/66 mit Platz drei. Ganz ohne Titel verging das Fußball-Jahr jedoch nicht: der zweite Pokalsieg der Bayern durfte gefeiert werden.

Der Europäische Gipfel Ein Jahr später, 1967, erklommen die Bayern den ersten europäischen Gipfel: Unmittelbar nach dem dritten Pokalsieg.
Franz „Bulle“ Roth ->„Mister Europacup“(erzielte immer nur die wichtigen Tore) schoss das Siegtor. Der Europapokal der Pokalsieger gehörte den Bayern.

Die Goldene Jahre Im Jahr 1968 folgte der Umbruch. Ein neuer Trainer kam und verbot den Bayern sogar den Bierkonsum. Das könne ja nicht gutgehen, argwöhnten die Experten - doch die Fans mussten nicht unter Erfolgsentzug leiden.

Unter Lattek folgten zwei weitere Meisterschaften - und natürlich der erste totale Fußball-Triumph: Die Bayern gewannen 1974 den Europapokal der Landesmeister. Und schafften das Euro-Triple: Auch 1975 sowie 1976 gewannen die Münchner den Europapokal der Landesmeister und 1976 zudem den Weltpokal. Es sollten die letzten ganz großen Titel dieses Jahrhunderts bleiben.

Ab ins nächste Jahrtausend 1979 übernahm Uli Hoeneß, im Alter von 27 Jahren, das Amt des Managers. Es begannen wieder neue, bessere Zeiten. Paul Breitner und der junge Karl-Heinz Rummenigge, zusammen „FC Breitnigge“ genannt, führten die Bayern 1980 zum ersten Meistertitel nach sechs Jahren. Ehre, wem Ehre gebührt, dies am Rande: Zwischen 1965 und 1981 stellten die Bayern elfmal den Fußballer des Jahres: Beckenbauer (4), Maier (3), Müller (2), Rummenigge und Breitner (je 1).

Es folgte die Ära „Trap“. Giovanni Trapattoni, geliebt von Spielern und Medien, hatte aber nicht den gewünschten Erfolg.

Es kam Otto Rehhagel. Und mit ihm Stars wie Klinsmann, Herzog und Sforza. Doch er musste in der Rückrunde gehen. Franz Beckenbauer, seit 1994 Präsident der Bayern, war es, der dann in den Finalspielen an der Seitenlinie stand.

Und dann kam wieder Trapattoni. Zwei weitere Jahre als Bayern-Trainer, zwei Titel. Als der Maestro ging, verneigte sich eine ganze Stadt. Vor allem mit seiner Wutrede, deren Inhalte längst Kultstatus erlangt hat („Flasche leer“ und „Struuunz“), hatte er die Herzen der Fans erobert.

Abgelöst wurde der italienische Seniore von einem anderen Gentleman, denn auf Trapattoni folgte Ottmar Hitzfeld, der die Vitrinen an der Säbener Straße in den folgenden Jahren um einige Trophäen erweitern sollte.

Die Hitzfeld-Ära Am 1. Juli 1998 wurde Hitzfeld Trainer der Bayern. Mit diesem Verein gewann er in sechs Spielzeiten die Deutschen Meisterschaften und 2 mal den DFB-Pokal. Nach der Finalniederlage in der CL 1999 als man gegen ManU in der Nachspielzeit innerhalb 40 Sekunden 2 Tore kassierte folgte ein Jahr später „Im Jahr der Revanche“ indem Oliver Kahn zum Helden wurde und drei Strafstöße im Elfmeterschießen parierte der vierte Gewinn des Champions League-Pokals. Hitzfelds bis 2005 laufender Vertrag wurde vorzeitig zum 30. Juni 2004 vom FC Bayern aufgelöst, nachdem die Mannschaft in der Saison 2003/2004 keinen Titel gewann. Die Art und Weise der Entlassung wurde in den Medien sowie innerhalb des Vereins kontrovers diskutiert. Hitzfelds Nachfolger wurde Felix Magath.

Umzug in die Allianz Arena Unter Magath folgte Beinhartes Training (Medizinbälle und Bleiwesten) und das doppelte Double, dies gab es auch in München noch nicht. Einen Teil zum Erfolg trug sicherlich auch das neue Stadion bei. Im Mai 2005 endete die Ära Olympiastadion. Nach 33 äußerst erfolgreichen Spielzeiten zog der FC Bayern in seinen neuen Fußball-Tempel Allianz Arena um. 71.000 Zuschauer finden in diesem reinen Fußballstadion in München-Fröttmaning Platz.

Das Triple Im Sommer 2011 übernahm Jupp Heynckes das Traineramt beim FC Bayern - zum dritten Mal in seiner Karriere. Der 66-Jährige brachte den deutschen Rekordmeister wieder auf Kurs und führte die Bayern 2012 ins CL-Finale Dahoam. Doch es wurde mit Pech verloren. Doch der FCB stand trotz seiner 3 2.Plätze in jener Saison wieder auf und es wurden in diesem Jahr daraus 3 erste Plätze sowie einige Bundesligarekorde.